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ROSARA

23.03.2020

 

Wir bieten Telefonberatung für Frauen in kurdischer, deutscher und türkischer Sprache an, um ihnen das Recht auf Hilfe in Notlagen zu gewähren und natürlich das Recht auf elementare medizinische Versorgung in die Wege leiten zu können.

 

Sans-Papiers, also Menschen ohne Niederlassungsbewilligung, haben auch ein Recht auf diese Hilfe – auch in irregulären Situationen.

 

In der Schweiz sind inzwischen Menschen am Coronavirus erkrankt und einige ältere und kranke Menschen leider auch verstorben. Wir haben ein gutes Gesundheitssystem in der Schweiz. Unser Anliegen ist, dass alle Menschen, auch Geflüchtete und Menschen ohne Krankenkasse zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Täglich teilt der Bundesrat in zusammen Arbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit die neuen Richtlinien und Sicherheitsmassnahmen, bezüglich Corona Infektionen mit. 

 

Gerne könnt Ihr telefonisch oder per Mail Kontakt mit uns aufnehmen:

 

Tel.: +41 79 120 09 10

Mail.: rosara.frauen@gmail.com

Homepage:  www.rosarafrauen.ch

Informationen zur Prävention finden Sie auf unsere Homepage.

 

Für uns ist die Situation der Frauen besonders wichtig. Leider haben die Mitteilungen der Frauenorganisationen aus China ergeben, dass sich die häusliche Gewalt verdreifacht hat. Wir möchten bereits vor einer eventuellen Absolut-Isolation die Möglichkeit bieten, eine Anlaufstelle zu sein. Meldet Euch bitte bei uns. Wir werden Euch dabei unterstützen welche behördlichen und organisatorischen Wege möglich sind.

 

Wir Frauen wissen, dass Gewalt kein Schicksal ist und auch zu Zeiten einer Pandemie, darf es kein Schicksal sein, weil Frauen in solch prekären Situationen nicht die Möglichkeit hätten auf Solidarisierende zurück greifen zu können.

 

Während durch die Isolation Anlauf- und Beratungsstellen geschlossen werden, werden wir bereitstehen, um für Frauen eine Unterstützung zu sein.

 

Es ist für uns absolut unverständlich, warum gerade dann, wenn die Situation bereits gezeigt hat, dass sozial schwächere Menschen und auch Menschen, die sonst benachteiligt sind, in den heutigen Tagen vor der Situation stehen, nicht einmal die Möglichkeit zu haben, sich auf staatliche Hilfsstrukturen zu beziehen.

 

Es ist uns ein Anliegen, dass Frauen durch unsere Hotline eine vertrauensvolle Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können.

 

Für die Frauen, die durch ihren Hintergrund vielleicht eine Sprachbarriere haben oder Frauen, die durch Kriegs- und Gewalterfahrung Belastungen haben, erhalten die Möglichkeit mit Frauen eine Lösung für die individuelle Situation zu finden. Wir fordern von allen Organisationen, Vereinen, Strukturen, Komitees in jedem Kanton Solidarität, macht bitte mit und beteiligt euch an diesem Projekt. 

 

Wir sind für Euch da und werden mit Euch Wege erarbeiten.

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