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Berichte zu Phosphorbomben in Rojava

03.02.2020

Einsatz türkischer Phosphorbomben in Nordsyrien belegt

 

Im Oktober 2019 überfiel die Türkei mit dschihadistischen Söldnern die Städte Ras al-Ain (kurdisch: Sere Kaniye) und Tall Abyad (kurdisch: Gire Spi) in Nord-Ostsyrien. Dabei kam es in beiden Städten zum Chemiewaffeneinsatz durch das türkische Militär, so die Vorwürfe. Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar dementierte, die Bundesregierung schwieg.

 

In den sozialen Medien hingegen kursierten Fotos und Videos von Kindern, die dem Chemiewaffeneinsatz zum Opfer fielen. Insgesamt gab es etwa 30 Zivilisten, überwiegend Frauen und Kinder, die am 13. Oktober von den Phosphorbomben getroffen und ins Krankenhaus von Hasaka eingeliefert wurden. Auch ins Krankenhaus der christlichen Stadt Tell Tamer (kurdisch: Til Temir) wurden Opfer des Chemiewaffeneinsatzes eingeliefert.

 

Telepolis vom 02.02.2020

Türkischer Chemiewaffeneinsatz in Nordsyrien belegt

 

Laut Medienberichten hat ein Labor in der Schweiz den Einsatz von weißem Phosphor durch die türkische Armee in der nordsyrischen Stadt Serêkaniyê nachgewiesen. Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, fordert Konsequenzen.

 

ANF vom 30.01.2020

Swiss lab provides evidence of Turkish use of white phosphorus in the attack on north-east Syria

 

Wessling Laboratory in Switzerland has revealed an abnormal presence of the white phosphorous on a sample of the skin of a Kurdish fighter, who was wounded in the Turkish attack on the town of Sere-Kaniye (Ras Al-Ain), north-eastern Syria.

 

Al-Nahar newspaper in a report published today indicated that the Autonomous Administration of north-eastern Syria has presented on Monday the analyzes of the Swiss laboratory in Paris, confirming the Turkish military used phosphorous bombs in their military attack on north-eastern Syria, last October.

 

North-Press Agency vom 28.01.2020

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