Wie der IS von der türkischen Invasion in Nordsyrien profitiert

Wie eine Studie des Rojava Information Center belegt, profitiert der IS von der türkischen Invasion in Nordsyrien. Wenn die internationale Gemeinschaft das Wiederaufleben des IS verhindern will, muss der türkische Angriffskrieg gestoppt werden.


Da sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert, weil die QSD-Einheiten von der Antiterrorarbeit zur Bekämpfung der anhaltenden türkischen Invasion abgezogen werden, dürften sich diese Trends in den kommenden Monaten fortsetzen. Ein wahrscheinlicher Schwerpunkt ist das Camp Hol, wo zwei Drittel der Sicherheitskräfte von ihrer Arbeit abgezogen wurden. In diesem Monat kam es bereits zu mehreren Sicherheitsvorfällen.

«Der IS profitiert von der aktuellen Lage»

Die türkische Invasion in Nordsyrien setzt die kurdischen Kämpfer unter Druck, die bislang gegen die Terrormiliz IS gekämpft hatten. Dadurch könnte der IS wieder erstarken, sagt der Journalist und Kenner der Region, Yassin Musharbash.




Erdogan gegen die Kurden - Was wird aus den IS-Kämpfern?

Mit dem Abzug ihrer Truppen aus Nordsyrien lösen die USA eine Kettenreaktion aus: Die Türkei startet einen Krieg gegen die Kurden, den wichtigsten Verbündeten des Westens im Kampf gegen den "Islamischen Staat". Noch sitzen Tausende ehemalige IS-Kämpfer in kurdischer Haft. Einige haben das Chaos bereits genutzt, um zu flüchten. Droht ein Comeback der Terrormiliz?




Nach dem Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien sind Hunderttausende Menschen auf der Flucht. Viele von ihnen benötigen dringend medizinische Hilfe. Ausländische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen mussten die umkämpfte Region verlassen. Im benachbarten Irak warten sie darauf, nach Nordsyrien zurückzukehren.


  • ZDF vom 29.10.2019

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