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Aufruf für europaweite Protestaktionen

Aufruf für europaweite Protestaktionen vor der UNO, dem europäischen Parlament, der EU sowie der NATO

 

Die europäische Plattform «Unterstützung für Afrin» will mit Protestaktionen internationale Kräfte gegen die Belagerung von Afrin mobilisieren. Darum wird sich die Plattform zwischen dem 19. und 23. März 2018 in Brüssel und in weiteren europäischen Hauptstädten, zusammen mit vielen anderen Organisationen, an Protestaktionen vor der UNO, dem Europäischen Parlament, der Europäischen Union sowie bei den NATO-Hauptquartieren beteiligen.

 

Aufruf an die Menschen in aller Welt und an die internationalen Institutionen!

 

Um die stillschweigend zustimmende Haltung des europäischen Parlaments, des europäischen Rats, der NATO, der Uno und weiteren Institutionen zu brechen, und um für die Massaker in Afrin Sanktionen zu fordern, werden zwischen dem 19. und 23. März Protestaktionen durchgeführt, die ein Zusammenschluss von 94 Organisationen und vielen Einzelpersonen – darunter Wissenschaftler*innen, Politiker*innen, Sportler*innen, Vertretungen von Nichtstaatlichen zivilen Organisationen, Gewerkschafter*innen – etwa in Brüssel, Genf, London, Berlin, Oslo, Kopenhagen, Helsinki und Stockholm organisieren.

 

Die Plattform «Unterstützung für Afrin» ruft insbesondere dazu auf, am 19. März 2018 in Genf vor dem Uno-Gebäude an einer Hungerstreik-Aktion teilzunehmen. Parlamentarier*innen, Gemeindepräsident*innen, die in der Türkei gewählt wurden, sowie zahlreiche Wissen-schaftler*innen und Intellektuelle haben ihre Beteiligung zugesagt.

 

Wir rufen alle Menschen auf, sich an den europaweiten Aktionen für Afrin zu beteiligen.

 

Wir Kurd*innen aus den vier Regionen von Kurdistan, Demokrat*innen aus der Türkei, Menschenrechtsverteidiger*innen, Alewit*innen, Êzidit*innen, Assyrer-Suryanit*innen, Christ*innen, Muslime, Armenier*innen, Demokratie und Frieden verteidigende Menschen aus Europa und der ganzen Welt fordern für Afrin:

 

  • Die UNO soll sich notfallmässig  versammeln und die Türkei dazu bringen, den Waffenstillstandsentscheid in Syrien zu respektieren, andernfalls soll die UNO Sanktionen gegen die Türkei verhängen.

  • Die Belagerung von Afrin durch den türkischen Staat ist gemäss internationalen Gesetzen und Abkommen ein Verbrechen. Deswegen soll die UNO ein diplomatisch-ökonomisch-militärisches Embargo gegen die Türkei ausrufen.

  • Um weitere Belagerungen zu verhindern, den Genozid anzuhalten und Stabilität und Sicherheit der Region Afrin zu gewährleisten, sollen die syrischen Grenzgebiete zu Flugsverbotszonen erklärt werden.

  • Damit das Töten und Sterbenlassen von Kindern, Alten und Frauen aufhört, sollen internationale Institutionen notfallmässig die Hauptbedürfnisse und die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Afrin decken können.

  • Afrin ist in den sieben Jahren des Kriegs in Syrien eine stabile, demokratische Region geblieben. Die Türkei soll vor den internationalen Gerichtshöfen wegen der Belagerung sowie wegen Massakern an Zivilpersonen angeklagt werden.

 

Wir rufen die demokratische Öffentlichkeit, EU, UNO und alle internationalen Institutionen auf, Verantwortung zu übernehmen und Afrin zu unterstützen.

 

 

 

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