Demonstration & Medien

Heute Abend haben wiederum mehrere hundert Person gegen die völkerrechtswidrige Militärinvasion der Türkei in Afrin demonstriert. So wurden auch dem Bahnhof Bern ein kurzer Besuch abgestattet.

In den letzten Woche hat es in verschiedenen Städten zahlreiche Protestaktionen gegen die völkerrechtswidrige Militärinvasion der Türkei in Afrin gegeben. Leider haben diese in der Berichterstattung der lokalen Medien kaum Beachtung gefunden - ausser es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Inhaltliche Aspekte wurden bis auf wenige Ausnahmen, vollständig Ignoriert.


Vor drei Jahren verteidigten die Kurd*innen die Stadt Kobane gegen den "IS". Die Medien in der Schweiz feierten den Widerstand der kurdischen Genoss*innen. Der Blick am Abend widmete ihnen in seiner Printausgabe gar eine eigene Rubrik und der Chefredaktor bezog Stellung für die Kurd*innen. Nun da die türkische Armee in Zusammenarbeit mit islamistischen Milizen (ehemalige Al-Qaida/al-Nusra) Afrin angreift, herrscht in der Schweizer Medienlandschaft grosses Schweigen.


Die türkische Truppen und islamistische Milizen stehen vor der nordsyrischen Stadt Afrin - Afrin vor einer humanitären Katastrophe. Seit einigen Tagen ist Afrin komplett abgeriegelt und wird von den türkischen Truppen belagert. Ebenso kam es zu massiven Luftangriffen, welche vorwiegend die Zivilbevölkerung trifft. Die Versorgung mit Wasser und Strom kam komplett zum erliegen.


Weitere Protestaktionen folgen in den nächsten Tagen!


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